Bevor eine Hündin oder ein Rüde zur Zucht eingesetzt wird, müssen sie diverse Untersuchungsergebnisse vorweisen. Die Hunde werden auf Hüftgelenksdysplasie (HD) geröntgt und das Herz wird geschallt um eine Dilitative Cardiomypathie (DCM) auszuschließen. Hierbei handelt es sich um eine Herzmuskelerkrankung. Selbstverständlich werden unsere Hunde regelmäßig geimpft und entwurmt. Die Elterntiere werden bei einem Zuchtrichter auf Zuchttauglichkeit geprüft inklusive Wesenstest.

Wenn es um die Wurfplanung geht, befassen wir uns bereits Monate mit dem zur Hündin passenden Deckrüden. Wir vergleichen Ahnentafeln und gehen zu Ausstellungen. Hat die Läufigkeit eingesetzt, wird vor der Belegung der Hündin, ein bakterieller Abstrich gemacht und der Progesterinwert mittels Blutentnahme bestimmt um den Eisprung festzustellen. War der Deckakt erfolgreich, sehen wir das Ergenis um den 30. Tag der Tächtigkeit auf dem Ultraschall. Ab diesem Zeitpunkt hat die Hündin bereits fast die Hälfte der Tragzeit geschafft. Von da an wächst auch stätig das Bäuchlein der Hündin. Meistens ahnen wir schon einige Tage zuvor, dass es sie aufgenommen hat, denn auch die Hunde leiden anfänglich gerne mal an Übelkeit und ähnlichen Symptomen wie wir Menchen. Gegen Ende der Trächtigkeit bekommt die Mutterhündin energiereicheres Futter und wird noch einmal entwurmt. Zwei Wochen vor der Geburt bauen wir die Wurfkiste im Wohnzimmer auf.

Die letzten Tage wird die Hündin nicht mehr aus den Augen gelassen.

Und dann geht es los!

Zwischen den einzelnen Welpen können Sekunden aber auch einige Stunden liegen. Wir greifen nur in Notfällen ein und lassen die Hündin so viel wie möglich selbst übernehmen. Wenn wir glauben, dass die Hündin leer ist, fahren wir zum Tierarzt um nachröntgen zu lassen, um sicher zu sein, dass kein Welpe mehr drin ist. Manchmal ist aber auch ein Kaiserschnitt notwendig z.B. bei Querlage eines Welpen oder Wehenschwäche der Hündin. Unsere Welpen bleiben die ersten 4 Wochen der Prägungsphase bei uns im Wohnzimmer, so dass  sie sich an alle alltäglichen Geräusche wie z.B. Türklingel, Telefonklingel, Staubsauger, Spülmaschine, Fernseher, Radio etc. gewöhnen können.

Den ersten Welpenbesuch gestatten wir frühestens nach der dritten Lebenswoche. Die Mutterhündin wird langsam entspannter Fremden gegenüber und natürlich wollen wir die Welpen vor eingeschleppten Infektionen schützen, da sie noch kein ausgereiftes Immunsystem haben. Ab der 5. Lebenswoche ziehen die Welpen in unser großes Welpenhaus, welches direkt ans Wohnzimmer angrenzt und durch eine Glastür einsehbar ist. Dort bekommen sie freien Zugang nach draußen, und können ihre ersten Streifzüge im Welpenauslauf unternehmen. Dieser enthält verschiedene Untergründe wie Steinboden, Sand und Gras sowie Tunnel, Bälle und Kauspielzeug. Jetzt haben Besucher besonders viel Spaß beim beobachten.

Auch der gesamte Garten darf später zeitweise erkundet werden. In regelmäßigen Abständen werden wir tierärztlich begleitet etwa beim chippen, Blutentnahme für den Elternschaftsnachweis so wie das Impfen. Auch der Zuchtwart wird einige male bei uns Vorstellig und macht am Ende die Wurfabnahme.

Somit erhalten Sie aus unserer geprüften Zuchtstätte einen Welpen aus, mit bestem Wissen und Gewissen geplanter, gesunder Verpaarung. Mit viel Liebe und Hingabe zu unserem Hobby, begleiten wir unsere Welpen, die wir als Familienhunde in persönlich sorgfältig ausgewählte, kompetente, verantwortungsvolle und liebevolle Hände abgeben.

 

Bei Auszug der Welpen ab 8-9 Wochen sind sie

- mind. 4x entwurmt

- gechippt

- DNA geprüft

- Auto gefahren

- vetraut an Leine und Halsband

 

und besitzen

- VDH/DDC Ahnentafel

- EU Impfausweis

- Gesundheitszeugnis

- Wurfabnahmeprotokoll

- Welpenstarterpaket ( Futter, Spielzeug, Infomaterial)

- Leine und Halsband

 

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© Aniko Schultheiß